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September 2017

Olga Flor: Kollateralschaden

Wenn man an Österreich denkt, denkt man: Wien, Alpen, Walzer. An einen Supermarkt denkt niemand. Und doch steht gerade ein Supermarkt im Zentrum des Romans von Olga Flor Kollateralschaden. Und auch hier, wie bei Musik, geht es um Takt. Von Minute zu Minute, von halb fünf bis halb sechs, wird hier detailliert der Mikrokosmos eines Alltags beschrieben. Doch fügt sich dieser Takt nicht zu einer Harmonie. Die Welt und die Personen treiben mitsamt dem österreichischen Supermarkt im mitleidlosen Weltraum.